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Frequently Asked Questions

Numerus Clausus

Der NC eines Studienganges geht aus dem Notendurchschnitt des zugelassenen Bewerbers mit dem schlechtesten Abiturschnitt hervor. Ist der letzte Studienplatz also an einem Bewerber mit einem Notendurchschnitt von 2,5 vergeben worden, so ist der NC für den Studiengang 2,5. Dies gilt jedoch nur für das in Kürze startende Semester.

Da also der Notendurchschnitt des schlechtesten angenommenen Bewerbers den NC eines Studienganges widerspiegelt wird fälschlicherweise jeder Abiturnotendurchschnitt als NC bezeichnet.

Wartezeit

In den meisten Bundesländern müssen 20 Prozent der Studienplätze eines Studienganges nach Wartezeit /Wartesemestern vergeben werden. Hier zählt also nicht der Notendurchschnitt sondern die Anzahl der Wartesemester. Ein Bewerber mit 6 Wartesemestern bekommt eher einen Studienplatz als ein Bewerber mit 2 Wartesemestern.
Genauere Informationen zum Numerus Clausus und den Wartesemestern findet ihr in unserem Menü unter Numerus Clausus.

Ja! Ihr könntet euch an mehreren Hochschulen in Deutschland für das gleiche Semester bewerben, ohne im Auswahlprozess benachteiligt zu werden. Von dieser Möglichkeit solltet ihr auch Gebrauch machen, denn allgemein gilt: Je mehr Bewerbungen ihr verschickt, desto größer ist eure Chance, einen Studienplatz zu erhalten. Wenn ihr dann von mehreren Hochschulen eine Zusage bekommt, dann könnt ihr immer noch wählen.

Wichtig dabei: Wenn ihr euch entschieden habt, solltet ihr auch den Hochschulen kurz Bescheid geben, an denen ihr nicht studieren werdet - denn diese können "euren" Studienplatz dann schnell an einen anderen Bewerber vergeben.

 

Weitere Informationen findet ihr in unserer Rubrik Studienbewerbung.

Das lässt sich leider nicht pauschal sagen, denn jede Hochschule hat ihre eigenen Regelungen in Bezug auf die Anwesenheitspflicht in Vorlesungen und anderen Lehrveranstaltungen.

In der Regel besteht in Vorlesungen aber keine Answesenheitspflicht. Dagegen ist die Teilnahme an Seminaren und Veranstaltungen mit einem starken praktischen Anteil häufig verpflichtend.

Der Hauptunterschied zwischen Fachhochschulen und Universitäten liegt darin, dass die in Fachhochschulen angebotenen Studiengänge praxis- und anwendungsorientierter sind, als viele Studiengänge an Universitäten.

Dennoch kannst du an beiden Hochschularten Bachelor-/Master- und Diplomabschlüsse machen.

Weitere Informationen findest du unter Fachhochschulen und Universitäten.

Ja, prinzipiell musst du als StudentIn Rundfunkgebühren zahlen, da seit der Abschaffung der GEZ im Jahr 2013 die Regelung besteht, dass jeder Haushalt einen monatlichen Beitrag von 17,98 € bezahlen muss.

Allerdings kannst du dich, wenn du z.B. BAföG-EmpfängerIn bist, mithilfe entsprechender Formulare von den Gebühren befreien lassen.

Mehr zu diesem Thema findest du unter:

Rundfunkgebühren

Den Antrag auf BAföG musst du schriftlich bei dem für deine Hochschule zuständigen Studentenwerk einreichen. Auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung findest du die entsprechenden Bedingungen, Formulare und Kontaktinformationen.

Mehr Informationen findest du unter BAföG.

Bei der Regelstudienzeit handelt es sich um die Anzahl an Semestern, die du als StudentIn im Schnitt zur Absolvierung eines Studienganges brauchst, wenn du ein reguläres Vollzeitstudium machst.

An deiner Hochschule wird diese Regelstudienzeit in der Studien- oder Prüfungsordnung festgehalten und kann je nach Studienfach und –abschluss unterschiedlich sein.

Mehr Informationen zu diesem Thema findest du unter Studienabschlüsse.

Oftmals sind nach Ende der Bewerbungsfrist doch nicht alle Plätze für ein (meist zulassungsbeschränktes) Studienfach vergeben, z.B. weil sich viele zugelassene Bewerber für eine andere Uni entscheiden und somit einen Studienplatz nicht in Anspruch nehmen.

An vielen Universitäten werden diese freien Plätze einfach verlost, sodass auch Bewerber, welche die formalen Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen, eine Chance auf einen Studienplatz haben.

Es lohnt sich also, sich bei der Hochschule zu erkundigen, ob es ein Losverfahren gibt oder nicht, denn häufig musst du dich rechtzeitig für die Teilnahme am Losverfahren anmelden.

Für die meisten Studiengänge kannst du dich mithilfe eines Online-Verfahrens bewerben. Die genauen Informationen dazu findest du dann auf der Internetseite der Hochschule. Wichtige Dokumente, z.B. eine beglaubigte Kopie von deinem Abiturzeugnis, musst du allerdings in vielen Fällen noch per Post an die Hochschulen schicken.

Je nach Hochschule, Abschluss, Studiengang oder ob du Alt- oder Neuabiturient bist, können die Bewerbungsfristen unterschiedlich sein. Daher solltest du dich unbedingt rechtzeitig über die Zulassungsvoraussetzungen und -fristen informieren!

Mehr Informationen findest du unter Studienbewerbung.

Was bedeutet Habilitation bzw. habilitieren? Was sind Habilitanden?

Mit einer Habilitation weisen WissenschaftlerInnen ihre Lehrbefähigung nach und können sich um eine Professur an Hochschulen bewerben. JuniorprofessorInnen gehören bereits zur Gruppe der Hochschullehrer, wenn auch auf Zeit, während das bei Habilitanden noch nicht der Fall ist. Weitere Informationen findest du bei Wikipedia.

Ich habe nicht meinen Wunsch-Studienplatz bekommen und möchte gerne an eine andere Uni wechseln. Welche Voraussetzungen müssen für einen erfolgreichen Studienplatz-Tausch erfüllt sein?

Die Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de, ehemals ZVS, Zentralestelle für die Vermittlung von Studienplätzen) sagt jedes Semester wieder vielen tausend Studienanfängern den Erstwunsch des Studienortes ab.

Keine Panik – denn den Studienplatz kann man tauschen: Unsere Tauschbörse kann hier den geeigneten Tauschpartner vermitteln. Einfach nach geeigneten Plätzen suchen oder Tauschwunsch eingeben mit den Daten zur Hochschule, Studienfach und Semesterzahl, Wunsch-Uni oder Wunsch-FH inklusive und los geht´s!

Die Bedingungen für einen funktionierenden Studienplatz-Tausch sind ganz einfach:

  • gleiches Studienfach
  • gleiches Fachsemester
  • vergleichbare Scheine

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, steht einem Studienplatztausch normalerweise kaum etwas im Weg, vorausgesetzt du beginnst frühzeitig mit der Suche.

Informiere dich aber in jedem Fall auch bei der Studierendenberatung deiner Wunsch-Uni, ob diese keine Einwände gegen einen Tausch erhebt.

Studienplatz tauschen leicht gemacht

Um dir das Finden eines passenden Tauschpartners leicht zu machen, haben wir auf STUDI-info.de eine spezielle Tauschbörse eingerichtet, auf der du sowohl in den aktiven Tauschangeboten suchen, als auch ein eigenes Tauschangebot anlegen kannst:

Hier klicken zur Studienplatz-Tauschbörse.

Was bedeutet die Abkürzung MINT (MINT-Studium, MINT-Berufe)?

MINT ist eine Abkürzung, ein sogenanntes Initialwort, und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Studienfachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zusammen. Da diese Wissenschaften zu den innovativsten wirtschaftlichen Bereichen gehören, sind MINT-Absolventen sehr gefragt.

Schau auch mal bei unseren Infos zu den Berufen Informatiker und Ingenieur rein.

Der Bachelor ist der erste akademische Grad und berufsqualifizierende Abschluss eines mehrstufigen Studienmodells. Die Regelstudienzeit eines Bachelorstudiengangs beträgt mindestens drei und höchstens vier Jahre. Die meisten Bachelorstudiengänge erstrecken sich dabei über sechs Semester.

Ein wichtiges Ziel des Bachelorstudiums ist es, die Studierenden durch die Vermittlung von praxisorientiertem Wissen auf die Berufswelt vorzubereiten. Darüber hinaus werden die Studierenden - insbesondere im Rahmen von universitären Bachelorstudiengängen - mit den Grundregeln des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut gemacht.


Das Masterstudium ist in der Regel kürzer (zwei bis vier Semester) und schließt sich an ein bereits absolviertes grundständiges Studium, beispielsweise ein Bachelorstudium, an. Sogenannte konsekutive Masterstudiengänge dienen der Vertiefung der Studieninhalte aus dem vorherigen (Bachelor-) Studium. Für diese Studiengänge gibt es daher häufig bestimmte Zulassungsvoraussetzungen. Daneben gibt es aber auch sogenannte weiterbildende Masterstudiengänge, die der Erschließung neuer Wissensgebiete dienen.

Alle weiteren Infos findet ihr jeweils unter Bachelor und Master.

Die Akkreditierung ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung an Hochschulen. Dabei wird die Qualität eines Studiengangs durch Experten überprüft und bewertet. Hat ein Studiengang ein Akkreditierungsverfahren erfolgreich durchlaufen, erhält er eine befristete Akkreditierung.

Das deutsche Akkreditierungssystem ist dezentral organisiert und zeichnet sich dadurch aus, dass die Akkreditierung von Studiengängen von sogenannten Akkreditierungsagenturen erfolgt, die wiederum eine Zulassung des Akkreditierungsrates benötigen.

Ausführliche Informationen haben wir dir unter Akkreditierung zusammengestellt.