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Brexit: Wie beurteilen junge Work und Travel-Teilnehmer die Lage?

Text/Quelle: Comeo /TravelWorks. Foto: Modelfoto: Colourbox.de

Seitdem beim Referendum im Juni 2016 eine knappe Mehrheit der Briten für einen Ausstieg aus der EU gestimmt hat, befindet sich das Land in politischer Ungewissheit. Zahlreiche junge Deutsche befinden sich für ein Praktikum oder einen Gastschulbesuch in Großbritannien. Schüler oder Praktikanten des Anbieters TravelWorks geben einen Einblick in die Stimmung vor Ort.   

Colin in London spürt die dort vorherrschende Anti-Brexit-Haltung
Einer von ihnen ist Colin. TravelWorks organisierte für den 21-Jährigen ein Praktikum in einem Londoner Start-up- Unternehmen. „Ich habe mich mit der britischen Kultur schon immer sehr verbunden gefühlt und bereits einige Urlaube in England verbracht. London hat international eine enorme wirtschaftliche Bedeutung, weshalb ich hier mein Praktikum absolvieren wollte. Natürlich hatte ich den Brexit bei meiner Entscheidung im Hinterkopf, dies stellte für mich aber keinen Grund dar, einen anderen Ort auszuwählen“. Dass in London mehrheitlich gegen einen EU-Austritt gestimmt wurde, bekommt Colin tagtäglich zu spüren: Hauptsächlich erlebt er eine Abneigung gegen das Brexit-Vorhaben und die Hoffnung, dass ein Verbleib in der EU doch noch realisiert wird.

Andreas in Brighton erlebt Gelassenheit und den typisch britischen Humor
Der 17-jährige Schüler Andreas entschied sich für ein Auslandsjahr an einer englischen High School und ließ sich vom Brexit-Chaos nicht beeindrucken. Seit letztem Sommer geht er in die weiterführende Schule in Brighton und ist jeden Tag mit seiner Entscheidung mehr als zufrieden. „Meine Motivation war natürlich das Englisch Lernen und das Eintauchen in die britische Kultur und in den Alltag. Bei meiner Wahl habe ich mich auf andere Dinge fokussiert, als auf den Brexit“. Das Hin und Her rund um den EU-Austritt nehmen Andreas‘ Schulkameraden relativ gelassen; man reagiert – typisch britisch – mit Humor. Seine Gastmutter hingegen bangt darum, ihren Sohn, der in Irland wohnt, nur noch unter erschwerten Bedingungen besuchen zu können – im Falle eines EU-Austritts würde sich die Grenzsituation deutlich verschärfen.

Marie in Edinburgh erlebt wenig Brexit-Befürworter
Marie, 21 Jahre alt, entschied sich für ein Praktikum im schottischen Edinburgh. Ihre Kollegen kommen zum großen Teil ebenso aus dem EU-Ausland, das Leben vor Ort ist sehr international geprägt. „Das Thema hier ist natürlich allgegenwärtig, in den Medien, im Büro und auch auf der Straße, es gibt viele Proteste gegen das Austritts-Vorhaben. Bisher habe ich aber noch niemanden getroffen, der den Brexit befürwortet hat“. 

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