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Gefragt: Experten für den Warenfluss. Logistik wird zum Trendfach.

Die Arbeitsbereiche in der Logistik werden immer größer und anspruchsvoller. Im Kopf der Menschen formt sich jedoch zumeist nur das Bild von Paketzusteller und Lkw-Fahrer. Logistik bedeutet jedoch weit mehr.

Text/Quelle: Svenja Weers/ STUDI-Info Sommersemester 2019. Foto: Modelfoto: Colourbox.de

Wahrscheinlich war es ein Besuch des Containerterminals in Bremerhaven, der bei Hannes Trinemeier das Interesse an den internationalen Warenströmen weckte. Als Kind erlebte er dort zusammen mit dem Onkel und Großvater, wie Frachtgut für den Weitertransport verladen wurde. Jahre später bei der Studienwahl war sie jedenfalls plötzlich wieder da: die Begeisterung für den weltweiten Warenverkehr.

Mittlerweile ist Hannes Masterstudent im Fach Logistik, Infrastruktur und Mobilität und außerdem studentischer Sprecher der Bundesvereinigung Logistik. Während viele als erste Assoziation beim Thema „Logistik“ nur den LKW-Fahrer vor dem inneren Auge haben, umfasst dieser Teil des Unternehmensmanagements doch so viel mehr, und diese Vielschichtigkeit macht für Hannes den besonderen Reiz seines Studienfachs aus. Die Kernkompetenzen, die in seiner Branche notwendig sind, beschreibt er so: „Logisches, systemisches Denken und analytische Fähigkeiten machen den Logistiker aus.“

Verschiedene Studienrichtungen möglich
Das relativ junge Fach ist in Bewegung. Zu Beginn seines Studiums sei die Auswahl an reinen Logistik-Studiengängen nicht so groß gewesen, erinnert sich Hannes. Dies hat sich inzwischen aber gründlich geändert: Schon ein Blick auf die Anzahl der Studienrichtungen zeigt, wie vielschichtig diese Disziplin geworden ist: Da gibt es das reguläre Logistikstudium, das Supply Chain  Management, das sich mit Wertschöpfungsketten beschäftigt, aber auch Studiengänge zu den Bereichen Informationslogistik, Verkehrslogistik, Logistik und Handel und Schifffahrt und noch unzählige andere Bereiche.

Das brauchen Bewerber
Wie bei den meisten Studiengängen braucht man als Bewerber für ein Studium mindestens die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife. Darüber hinaus verlangen viele Hochschulen auch den Nachweis, dass man bereits erste Einblicke in die Berufswelt der Logistik hatte, zum Beispiel durch ein Praktikum. An einigen Hochschulen ist Voraussetzung, dass man vorab einen Online-Selbsttest absolviert hat. Ohne Abi oder Fachhochschulreife zum Studium? Das geht auch, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung plus drei Jahre berufliche Tätigkeit in der Logistik nachgewiesen werden können.

Bachelor und Master
Im Bachelor Studium Logistik (sechs bis sieben Semester) gibt es zumeist die Schwerpunkte Transportlogistik und Produktionslogistik. Es geht hierbei vor allem um wirtschaftswissenschaftliche, naturwissenschaftlich-technische und juristische Inhalte. Der sich anschließende Masterstudiengang (zwei bis vier Semester) eröffnet die Möglichkeit sich zu spezialisieren und eventuell schon auf den späteren Job auszurichten.

Immer in Bewegung
Dass auch das Studium immer aktueller und praxisbezogener wird, zeigt die länderübergreifende Kooperation der Hochschulen  Osnabrück, Münster und der Hogeschool Enschede. Seit 2007wird an diesen Universitäten der international anerkannte Masterstudiengang International Supply Chain Management angeboten, ein berufsbegleitendes Präsenzstudium,das den Fokus auf die internationale Ausrichtung der Studieninhalte legt.

Begehrte Experten
Die Jobchancen stehen im Bereich Logistik grundsätzlich sehr gut: Immer mehr Waren und Güter werden in der globalisierten Welt auf den Weg gebracht, die Umsatzzahlen der Branchen wachsen von Jahr zu Jahr – ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Ebenso vielschichtig wie das Studium sind nachher die Einsatzmöglichkeiten: Ob als Key Account Manager Logistik, als Supply ChainManager oder als Verkehrsleiter, die beruflichen Perspektiven in der Branche sind ebenso interessant wie breit gefächert.

Logistik in allen Lebenslagen
Welchen großen Stellenwert das Expertenwissen, das er sich durch sein Studium angeeignet hat, heutzutage genießt, weiß auch Hannes: „Jeder profitiert von der Logistik, vom Einkauf im Supermarkt oder der Paketlieferung vor die Haustür, die ohne Logistik nicht möglich wäre, bis hin zu Katastrophenlogistik, die Menschenleben rettet. Im Kleinen oder global denkend, die Logistik findet man überall“.

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