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Hilfe!? Was soll ich studieren?

Studieneignungstests sind eine Möglichkeit von vielen, das richtige Studienfach zu finden. Text/Quelle: Irmgard Götze / STUDI-Info WS 2018/19; Foto: Modelfoto: Colourbox.de 

Um es gleich vorwegzunehmen, den einen richtigen Weg zu deinem Traumstudienfach, den gibt es nicht. Es ist wie im richtigen Leben: Viele Wege führen zum Ziel und manchmal muss man mehrere ausprobieren, um anzukommen.

Glücklich sind diejenigen von euch, die schon von Kindheit an ganz genau wissen, was sie mal werden wollen und dieses Ziel konsequent anstreben. Doch so sieht es längst nicht bei allen aus: Das Abitur steht vor der Tür und noch immer ist die Frage offen: Was will ich eigentlich werden? Wo kann ich meine Fähigkeiten und Kenntnisse am besten einsetzen? Welcher Beruf erfüllt mich und passt zu meinen Lebenszielen? Welchen Studiengang wähle ich dazu?

Die Zeit ist knapp und mit rund 11 000 grundständigen Studiengängen, die es in Deutschland zurzeit gibt, ist das Studienangebot kaum übersehbar. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Studiengänge schon von vorneherein sehr stark auf spezielle Arbeitsgebiete und Arbeitgeber fokussiert sind wie beispielsweise Hotelmanagement oder Europäische Rechtslinguistik. Kein Wunder, dass da bei dem ein oder anderen die Alarmglocken läuten und man sich wie in einem Korsett fühlt: Wie kann ich mich jetzt schon so eng festlegen, wenn ich doch noch im Generellen unsicher bin?

In der Ruhe liegt die Kraft
Doch auch die Wahl eines der großen Mainstream-Fächer wie BWL, Jura oder Architektur muss nicht unbedingt richtig sein und dich glücklich machen. Nach dem Gießkannen-Prinzip ausgewählt und den Gedanken im Kopf „wird schon irgendwie passen“ werden bei dieser vermeintlich zukunftsoffenen Wahl die eigenen Begabungen und Wünsche oft hinten angestellt und vernachlässigt.

Entwickle ein Gespür für deine Wünsche und Fähigkeiten
Statt mit den eigenen, individuellen Fähigkeiten zu punkten, drohst du hier in der Masse zu versacken. Auch wenn die Suche nach dem richtigen Studienfach mitunter schwer und ermüdend ist, über eines solltest du dir klar sein: Im Fokus aller Überlegungen stehst DU selbst. Kein anderer weiß schließlich besser als du, was dir Spaß macht, was gut für dich ist und womit du dich im Studium und hinterher beruflich, in der Regel mindestens acht Stunden täglich, beschäftigen willst.

Ob 8 to 5-Job mit sicherem Einkommen oder weltweit auf Achse mit immer neuen Aufgaben und Projekten, das ist auch eine Typfrage sowie auch eine Frage der Belastbarkeit, die nur du dir selbst beantworten kannst. Deshalb nimm dir Zeit und überstürze nichts. Und einen Trost gibt es. Auch wenn du alleine entscheiden musst, so gibt es doch viele Hilfs- und Beratungsangebote, die dich bei deiner Studienwahl unterstützen und dir behilflich sein können. Einige dieser Hilfsangebote zählen wir hier für dich auf:

Eltern, Verwandte und Freunde
Viele gute Anregungen zur Studienwahl kommen oft aus dem persönlichen Umfeld. Von Personen, denen du vertraust, mit denen du dich austauscht und die dich letztlich auch sehr gut kennen und einschätzen können.Doch Achtung hinter manchem guten Ratschlag kann auch ein Stolperstein lauern. Beispielsweise nur, weil du aus einer Juristenfamilie kommst, musst dieser Beruf nicht auch automatisch der richtige für dich sein.

Tests, Fachliteratur, Beratung
Wenn du noch gänzlich im Dunkeln tappst, kann dir vielleicht einer der vielen Berufsorientierungs- und Interessentests einen ersten Hinweis liefern, in welche Richtung du dich orientieren solltest. Doch aufgepasst, stimmen muss das Ergebnis nicht. Darüber haben wir bereits in früheren Ausgaben berichtet. Auch ist es durchaus sinnvoll, mal in die einschlägige Literatur zu schauen. Du wirst überrascht sein, wie viele unterschiedliche Berufe es gibt. Einen guten Einblick vermitteln dir auch Karrieremessen. Dort triffst du oft auf Studierende, die dir hautnah von ihren Studienerfahrungen berichten können.

Du meinst, das bringt es alles nicht und willst gleich professionelle Hilfe? Kein Problem, die gibt es! Beispielsweise im BIZ – Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur oder auch bei den Studienberatungen der Hochschulen. Wenn es etwas kosten darf, gibt es außerdem private, oftmals psychologisch geschulte Studienberater, die dir nach einer fundierten Analyse gezielte Studienvorschläge unterbreiten.

Praktika, Schnuppertage, Jobben
Wie heißt es doch so schön: Probieren geht über Studieren. Und das ist wirklich so! Nichts, aber auch wirklich nichts ersetzt praktische Erfahrungen, die du selbst sammelst und die dich in deiner Entscheidung weiter bringen. Was nützen dir beispielsweise die tollen Berufsaussichten als Mediziner, wenn du im wirklichen Leben kein Blut sehen kannst und dir schon beim Beobachten einer OP schlecht wird. Sei also kein Frosch und spring ins Wasser. Nutze möglichst viele
freie Phasen, um in unterschiedliche Berufe und Bereiche hinein zu schnuppern, so kannst du nach dem Ausschlussverfahren am eigenen Leib feststellen, was dir liegt und was nicht.
Ganz gleich, wie du dich nun an dein Traumstudium herantastest, es gibt viele Wege, um zum Ziel zu kommen. Und auch der eine oder andere Umweg ist nicht schlimm.

 

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