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Schritt für Schritt zum Traumberuf Arzt

Text / Quelle: Anke Beimdiek/ STUDI-Info Sommersemester 2018
Grafik: Colourbox.de

Schritt für Schritt zum Traumberuf Arzt

Für viele ist Arzt der Traumberuf schlechthin. Doch
die Studienplätze sind rar und mit einem hohen NC versehen. Wir sagen dir, wie du dich richtig bewirbst und deine Chancen erhöhst.

Die Stiftung für Hochschulzulassung ist für die Vergabe der Erstsemester-Plätze in Studienfächern wie Medizin, Zahnmedizin oder Pharmazie zuständig. Wenn du
dich in einem dieser Fächer bewerben willst, geht das nur über die Seite hochschulstart.de, hinter der die Stiftung steckt. Und das gilt, ganz unabhängig davon,
an welcher Uni du dich bewerben möchtest.

Falls du Tiermedizin studieren willst, bist du unter der Internet-Adresse zwar ebenfalls richtig. Erstsemester-plätze für angehende Tierärzte werden aber immer
nur zum Wintersemester vergeben.

Weniger Ersti-Plätze im Sommer
Auch in den anderen medizinisch-pharmazeutischen
Fächern ist zum Sommersemester nicht überall einen Studienstart möglich. Nur neun Hochschulen bieten
einen Erstsemesterplatz in Medizin an, 14 sind es im Fach Zahnmedizin und 13 in Pharmazie. Für die Online-Bewerbung um diese Plätze hat die Stiftung für Hochschulzulassung „Anton“ (kurz für: Antragstellung
Online) entwickelt. Das funktioniert ähnlich wie ein Internet-Shop: Nutzerkonto einrichten, Antragsformular ausfüllen und alles mit einem Klick abschicken. 

„Anton“ hilft bei Bewerbung
Das Gute am Online-Antrag: Beim Ausfüllen hast du einen digitalen Helfer. „Anton“ erklärt und gibt Tipps. Er führt dich Schritt für Schritt durch die Anmeldung
und liefert dir am Ende eine Liste mit den Dokumenten, die du beifügen musst. Gleichzeitig prüft „Anton“ im Hintergrund, ob die Angaben vollständig und in sich stimmig sind. Hat sich irgendwo ein Fehler eingeschlichen, meldet sich das Programm. „Anton“ liefert außerdem Hinweise und Infos zum Zulassungsverfahren. So kannst du die Formulare in der Regel schnell ausfüllen – 20 Minuten reichen normalerweise, verspricht die Stiftung für Hochschulzulassung.

Doppelbewerbung nicht möglich
Im persönlichen Nutzerkonto werden die Daten zwischengespeichert und können jederzeit weiterbearbeitet werden. Ist die Bewerbung komplett, leitet „Anton“ sie mit einem Mausklick an die
Zulassungsstelle weiter. Um mit deiner Bewerbung dabei zu sein, musst du die Fristen natürlich penibel einhalten. Außerdem kannst du dich nur für einen Studiengang der drei (im Wintersemester vier) bundesweit zulassungsbeschränkten
Studiengänge bewerben. Eine Doppelbewerbung
für Medizin und Zahnmedizin ist zum Beispiel nicht möglich. Die Stiftung für Hochschulzulassung berücksichtigt in einem solchen Fall nur die zuletzt
fristgerecht eingereichte Bewerbung.

Formular ausdrucken
Sind die Daten bei der Zulassungsstelle eingegangen, erscheint im Gegenzug auf dem Bildschirm ein Formular, das du ausdrucken, unterschreiben und zusammen mit einer beglaubigten Kopie deines
Abiturzeugnisses, Bescheinigungen über Berufsausbildungen oder dem Ergebnis des Medizinertests per Post an hochschulstart.de schicken musst. Sind alle Unterlagen abgeschickt, heißt es abwarten. Den Stand deiner Bewerbung kannst du über das Nutzerkonto verfolgen.

Tipp: Schlau bewerben, Pluspunkte sammeln

Um dich strategisch geschickt zu bewerben, solltest du:
1. die Wunsch-Uni klug wählen: Bei vielen Unis hast du keine Chance, wenn diese nicht auf Platz 1 oder einem der vorderen Ränge der Ortspräferenz-Liste auftaucht. 22 Hochschulen treffen eine Vorauswahl anhand der Ortspräferenz.
2. den Medizinertest (TMS) machen: Mit dem TMS kannst du an vielen Unis punkten.22 medizinische Fakultäten werten die Testergebnisse in ihren Auswahlverfahren. Wer ihn nicht macht, verschlechtert damit automatisch seine Chancen gegenüber Mitbewerbern.
3. die richtigen Schulfächer belegen: Einige Unis vergeben Bonuspunkte, wenn man bestimmte Fächer (insbesondere Naturwissenschaften) bis zum Abi hatte,
teilweise spielen auch die entsprechenden Ergebnisse eine Rolle. Drei Hochschulen schauen sich die Einzelnoten ihrer Bewerber genau an.
4. eine Ausbildung machen: Eine Lehre in bestimmten (zumeist medizinnahen Berufen) wird von 21 Unis als Pluspunkt angerechnet.
5. sich sozial engagieren: Wenn du einen Freiwilligendienst gemacht hast oder bei bestimmten Wettbewerben wie zum Beispiel „Jugend forscht“ ausgezeichnet wurdest, steigen an einigen Unis deine Chancen auf einen Studienplatz.

 

Linktipps:

Medizin: Wie ist das mit der Wartezeit?

Teuer, aber kein NC: Medizin an der privaten Uni

Was bringen eigentlich Modellstudiengänge?

Mediziner-Test: „Auswendiglernen von Fakten ist nutzlos