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NC-Hürde: Manchmal gar nicht vorhanden!

Text /Quelle: STUDI-Info Sommersemester 2018 /CHE
Grafik: Colourbox.de

NC-Hürde: Manchmal gar nicht vorhanden!

Die gute Nachricht zuerst: Studienanfänger können sich in Deutschland in die Hälfte aller Studiengänge unabhängig von ihrer Abiturnote einfach einschreiben.
Das zeigt der aktuelle Numerusclausus-
Check des Centrums für Hochschulentwicklung
(CHE) aus Gütersloh.
Aber: In manchen Regionen sind die NC-Hürden
dafür zum Teil richtig hoch und betreffen einen Großteil der Studiengänge. Die drei deutschen Stadtstaaten sowie das Saarland gehören zu den Bundesländern
mit den höchsten NC-Quoten. Den größten Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge gibt es im Wintersemester 2017/18 in Hamburg mit 75,5
Prozent. Es folgen das Saarland, Berlin und Bremen mit jeweils rund 62 Prozent.

Niedrigste Hürde in Mecklenburg-Vorpommern
Die niedrigste NC-Quote gibt es in Mecklenburg-
Vorpommern (20,1 Prozent). Hier konnten sich Bewerber im aktuellen Wintersemester in vier von fünf Studiengängen direkt einschreiben. Vor vier Jahren
war noch jeder dritte Studiengang (32 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern zulassungsbeschränkt.

"Die Beispiele Hamburg und Mecklenburg Vorpommern zeigen, dass 100 Kilometer Entfernung darüber entscheiden, ob drei Viertel aller Studiengänge zulassungsbeschränkt sind oder zulassungsfrei“, sagt CHE-Geschäftsführer Ziegele.

Über 40 Prozent aller Studiengänge haben einen NC
Bundesweit sind 42,4 Prozent aller Studiengänge
mit einem NC belegt. Das entspricht einer Steigerung von 0,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.
Bemerkenswert dabei sei, so CHE-Geschäftsführer
Frank Ziegele, das uneinheitliche Bild bei einer gleichzeitig über die Jahre relativ konstanten NC-Quote im Bundesdurchschnitt. „Die Beispiele Hamburg und Mecklenburg Vorpommern zeigen, dass 100 Kilometer Entfernung darüber entscheiden, ob drei Viertel
aller Studiengänge zulassungsbeschränkt sind oder zulassungsfrei“, betont Ziegele.

Auch innerhalb eines Bundeslandes unterscheiden sich die NC-Quoten weiterhin zum Teil erheblich. Während in Nordrhein-Westfalen beispielsweise in Köln rund zwei Drittel der Studiengänge zulassungsbeschränkt sind, ist es inDortmund nur rund ein Viertel.

Große Unterschiede machte der CHE-Numerus-
clausus-Check auch in diesem Jahr zwischen den Fächern deutlich. Die Fächergruppe mit den höchsten NC-Quoten bleiben die Rechts-,Wirtschafts-,
Gesellschafts- und Sozialwissenschaften mit gut 53 Prozent. In den Sprach- und Kulturwissenschaften können dagegen Studierende in rund 70 Prozent aller Studiengänge ohne zahlenmäßige Beschränkung
einschreiben.