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Klassisch, dual oder berufsbegleitend: Die studierten Pfleger kommen

Text / Quelle: Julia Krischer/Anke Beimdiek / STUDI-Info WS 2017/18

Foto (Klinik): Modelfoto: Colourbox.de
Foto (Strohbücker): MedizinFoto Köln

In der Pflege werden mehr akademisch qualifizierte Kräfte gebraucht. Die Hochschulen stellen sich mit neuen Studiengängen darauf ein.

Die Deutschen werden immer älter, damit aber auch pflegebedürftiger und kränker. Und sie wollen versorgt werden – und zwar nicht irgendwie, sondern gut. Seit einigen Jahren hat diese Entwicklung zur zunehmenden Akademisierung der Gesundheits- und Pflegeberufe geführt. Auf der einen Seite sind die Ansprüche an Fachkräfte gewachsen. Auf der anderen Seite soll die Akademisierung das Berufsfeld auch für Schulabgänger attraktiv machen, die mehr wollen als „nur“ eine klassische Ausbildung in der Pflege. Das Angebot ist groß, unübersichtlich und wächst stetig: Es gibt das klassische Vollzeitstudium und duale Studiengänge. Sehr verbreitet im Bereich Pflege sind vor allem berufsbegleitende Teilzeitstudiengänge.

 Ein Krankenhaus organisieren
Eines der beliebtesten Fächer ist das Gesundheits-management. Hier werden die Grundlagen der Gesundheitswissenschaft mit Betriebswirtschaft kombiniert. Die Absolventen sollen später zum Beispiel ein Krankenhaus oder eine Reha-Klinik gewinnbringend führen können. Du kannst Gesundheitsmanagement studieren. Im Beruf kann man auch eine Weiterbildung in diese Richtung anstreben. Sehr häufig wählen angehende Gesundheitsmanager ein wirtschaftswissenschaftliches Aufbaustudium begleitend zum medizinischen Beruf.

Pflege als Wissenschaft
Ein ebenfalls vergleichsweise junges Fach an den Unis ist die Pflegewissenschaft. Die Absolventen lernen genau, worauf es bei der Pflege von kranken, alten und behinderten Menschen ankommt. Pflegekräfte benötigen im Klinikalltag nämlich zunehmend medizinisches Fachwissen. Darüber hinaus lernen sie, wie die Pflege etwa in Krankenhäusern, Heimen und bei Pflegediensten organisiert ist und welche wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte zu beachten sind.

 Studiengang Klinische Pflege
Ein akademischer Abschluss plus eine abgeschlossene Berufsausbildung – wer sich für das duale Studium entscheidet hat am Ende beides in der Hand. Bei Pflegeberufen ist das duale Studium auf dem Vormarsch. Im kommenden Wintersemester 2017/18 geht zum Beispiel ein neuer Bachelor-Studiengang am Universitätsklinikum Köln an den Start. Der Studiengang verbindet die dreijährige Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege mit dem achtsemestrigen Bachelorstudium Klinische Pflege.

 

25 Studenten pro Semester
Die 25 Studierenden pro Semester lernen gemeinsam in einem Kurs. So könnten die Lerneinheiten von Ausbildung und Studium optimal aufeinander abgestimmt werden, verspricht das Uni-Klinikum. Schwerpunkt des Studiums sind pflegetheoretische und pflegewissenschaftliche Grundlagen. „Durch das Studium können die Absolventen schwierige Aufgaben, die über die tägliche Routine hinausgehen, übernehmen“, sagt Dr.Barbara Strohbücker, Pflegewissenschaaftlerin der Uniklinik Köln.

Zuerst der Ausbildungsvertrag
Voraussetzungen, um sich für den Studiengang einzuschreiben, sind die allgemeine Hochschulreife und ein Ausbildungsplatz an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Uniklinik Köln. Wer sich bewerben will, findet ein entsprechendes Online-Formular auf der Internetseite der Uniklinik Köln.

 

»Durch das Studium können Absolventen Aufgaben über die tägliche Routine hinaus übernehmen.«

Dr. Barbara Strohbücker
(Pflegewissenschaftlerin)

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit leben schon jetzt mehr als 2,5 Millionen  Pflegebedürftige in Deutschland; 2050 werden es bereits 4,23 Millionen sein. Parallel dazu steigt natürlich auch die Nachfrage nach gut ausgebildeten Pflegefachkräften und Mitarbeitern, die an der Schnittstelle von BWL, Wissenschaft und Praxis Pflegeeinrichtungen (mit)leiten können.