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Warum es sich lohnt Werkstudent zu sein

Quelle/Text: Studitemps GmbH, Köln
Bild: Modelfoto: Colourbox.de

Endlich seid ihr im Studium angekommen und schon wird es teuer. Es folgt die Suche nach guten Nebenverdiensten und plötzlich fliegen einem zig Begriffe um die Ohren. Nebenjob, Studentenjob, Werkstudent - aus dem Salat an Bezeichnungen rund um studentische Tätigkeiten muss man erst einmal schlau werden. Lasst euch davon nicht verrückt machen. Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkel und zeigen euch, was genau ein Werkstudent ist und wieso ihr darüber nachdenken solltet selbst ein Werki zu werden.

Was ist ein Werkstudent?

Werkstudenten sind Studenten, die neben ihrem Studium bis zu 20 Wochenstunden in einem Unternehmen tätig sind. Wichtig hierbei ist der Arbeitsvertrag. In vorlesungsfreien Phasen ist es für Studenten möglich, das Arbeitspensum auf 40 Stunden pro Woche hochzuschrauben, Vollzeit also. Zur vorlesungsfreien Zeit zählen Ferien, Wochenende und Nachtarbeiten. Der große Unterschied zum “Studentenjob”: Hier arbeitet der Studierende fachbezogen.

Wer kann Werkstudent werden, wer nicht?

Prinzipiell ist es jedem möglich sich als Werkstudent zu bewerben, der an einer Hochschule eingeschrieben ist. Trotzdem ist es natürlich keine große Überraschung, dass es auch hier Ausnahmen gibt. Nicht als Werkstudenten zählen logischerweise Schüler und Praktikanten, aber auch Studierende, die Promotionsjobs machen oder ein Fern-, Zweit- oder Teilzeitstudium absolvieren. Auch bei den Studenten, die ein Urlaubssemester machen oder promovieren stehen die Chancen schlecht. Das Alter und die Studienregelzeit spielen ebenfalls eine Rolle. Wer über 30 Jahre alt ist oder bereits das 14. Semester auf dem Buckel hat, fällt leider ebenfalls durchs Raster. Wer dual studiert erhält über seinen Vertrag ja bereits eine Art Ausbildungsgehalt und wird ebenfalls nicht berücksichtigt.

Warum sich viele für Werkstudentenjobs entscheiden

Wie wahrscheinlich bei allen anderen Jobs dieser Welt auch, ist die größte Motivation selbstverständlich das gute alte Geld. Studieren in Deutschland ist nicht immer günstig, gerade wenn außerdem noch eine eigene Bleibe bezahlt werden muss. Die zusätzlichen Vorteile der Praxis darf man aber nicht unterschätzen. Die Studierenden erhalten das erste Mal die Chance, ihre in der Theorie gewonnenen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und erste Einblicke in die Arbeitswelt der Branche zu bekommen.

Joberfahrung macht sich hervorragend in Lebensläufen. Im besten Fall können Studenten so wichtige Kontakte knüpfen und sich ein Netzwerk aufbauen, noch bevor es richtig los geht im Berufsleben. Und da wären wir gleich beim nächsten Punkt: Wer seinen Job gut macht, erarbeitet sich ggf. die Möglichkeiten nach dem Studium in diesem Unternehmen übernommen zu werden. Um am Ende wieder mit Geld abzuschließen sei noch erwähnt, dass Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung vom Arbeitgeber übernommen werden.

Gehen wir kurz ein bisschen detaillierter auf Sozialversicherungen ein…:

In dem Zusammenhang wird irgendwann der Begriff Werkstudentenprivileg fallen. Dabei geht es um die eben erwähnte Befreiung von Kosten durch Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung - Ausnahme hier sind Mini- und Midi-Jobs. Dieses Privileg greift, wenn der Studierende die 20 Stundenwoche nicht überschreitet oder seine Tätigkeit ausschließlich in den vorlesungsfreien Zeiten ausübt.
In die Rentenversicherung muss allerdings eingezahlt werden, wenn auch abhängig von Einkommen. Hier müsst ihr bitte aufpassen: Sollte der Arbeitgeber nicht nur Gehalt zahlen, sondern auch die Studiengebühren übernehmen, werden diese nicht zum Einkommen gezählt und sind nicht sozialversicherungspflichtig.
Krankenversichert sind Studenten eigentlich immer - ob durch die studentische KV, die gesetzliche Familienversicherung oder über eine private - egal ob sie nebenbei arbeiten. Für Unfälle, was wir ja nicht hoffen wollen, kommt der Staat auf.

Was müssen Werkstudenten beachten?

Es gibt einige Punkte, die euch bei eurem Werkstudentenjob nützlich sein können. Die wichtigsten davon haben wir euch in einer kurzen Checkliste zusammengefasst:

  • Der Arbeitgeber kann euch ggf. bei eurer Bachelor- oder Masterarbeit unterstützen.
  • Der Arbeitgeber braucht regelmäßig eure aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, damit er diese an die Krankenkasse weiterleiten kann.
  • Wir haben euch oben aufgezählt, wer als “Werki” zählt und wer nicht - behaltet euren Status im Auge.
  • Holt euch eine Befreiung von der Lohnsteuer und zeigt sie eurem Arbeitgeber. So vermeidet ihr bei eurem Gehalt unnötige Zahlungen an die Lohnsteuer.
  • Holt euch im Netz Infos über Unternehmen, die Stellenangebote als Werkstudent anbieten.
  • Auf Jobbörsen wie Jobmensa lassen sich ebenfalls viele Jobs für Werkstudenten finden.

Fazit:

Hat der Studierende einmal verinnerlicht, welche Vorteile er aus einer Tätigkeit als “Werki” ziehen kann, wird er sich nur schwer dagegen entscheiden können. Ein kleines, regelmäßiges Einkommen neben dem Studium ist ebenso verlockend wie die Erfahrungswerte aus der fachbezogenen Praxis. Wer die oben genannten Punkte verstanden hat und anwendet, dem winkten viele Chancen über den Weg des Werkstudenten in der Wunschbranche Fuß zu fassen.