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MINT: Schweres Studium mit glänzenden Chancen

Jochen von Plüskow, Redaktion STUDI-Info
Der Bedarf an jungen Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern ist gewaltig. (Model Foto: Colourbox.de)

Der Bedarf an jungen Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern ist gewaltig. (Model Foto: Colourbox.de)

Absolventen von MINT-Studiengängen haben in ihrem Studium bewiesen, wie leistungsstark sie sind. Solche Talente sind gefragt.

Viele junge Leute geraten zunächst ins Schaudern, wenn es um die MINT-Fächer geht. Zu schlecht sind häufig die Erinnerungen an ihre schulischen Leistungen in diesen Bereichen. Gleichzeitig erschrecken die hohen Abbrecherquoten und der enorme Druck, den es während der wissenschaftlichen Ausbildung zu meistern gilt. Das sind nur zwei der vielen Vorurteile gegenüber einem MINT-Studium. „Sämtliche Kritikpunkte lassen sich widerlegen“, berichtet Dr. Ellen Walther-Klaus, Geschäftsführerin der Plattform „MINT – Zukunft schaffen“.

Der Bedarf ist riesig

Außerdem steigt der Bedarf an jungen Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern gewaltig. Walther-Klaus: „Bis 2030 wird die Zahl der Erwerbstätigen demografisch bedingt um fünf Millionen zurückgehen. Dazu gehören auch die akademischen MINT-Berufe.“ Schon heute ist der Bedarf an Nachwuchs mit einer Ausbildung im MINT-Bereich extrem hoch. So ermittelte der MINT-Frühjahrsreport 2014 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln: In den deutschen Unternehmen fehlen heute 117 000 Arbeitskräfte mit einem Abschluss in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Rund 49 000 der Gesuchten sollen ein Hochschulstudium vorweisen können. Insgesamt arbeiten derzeit zirka zwölf Millionen Angestellte in einem MINT-Beruf: 2,4 Millionen Akademiker und 9,4 Millionen Fachkräfte wie Meister und Techniker.

Vorbildliche Unterstützung auch in Frustphasen

Das sind gute Aussichten für spannende Karrieren. Rund 50 Prozent der Mint-Studenten werfen die Flinte jedoch häufig schon nach wenigen Monaten ins Korn und wenden sich einer anderen Ausbildung zu. Diese dramatischen Flop-Raten wollen jedoch viele Hochschulen und Organisationen reduzieren und bei Frustphasen helfen. So entstand zum Beispiel das MINT-Kolleg Baden-Württemberg. Außerdem gibt es an mehreren Hochschulen ein Mentoring-Programm, bei dem erfahrene Personen, Mentoren genannt, Studenten in den ersten Semestern zur Seite stehen. Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen begleitet bundesweit rund 1.000 Projekte, um Studentinnen für eine Hochschulausbildung in den naturwissenschaftlichen, mathematischen, technischen und Informatik-Bereichen zu ermutigen.

Diese Initiative bietet unter anderem Schnuppertage sowie Sommeruniversitäten und hilft bei der Organisation der Ausbildung. Einige Hochschulen haben sogar spezielle MINT-Studiengänge für Frauen ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es aber auch Hilfen für „das männliche Geschlecht“. Dazu gehört zum Beispiel die Aktion Boy’s Day. Hier geht es darum, Jungen ab der fünften Klasse bei Berufsorientierung und Lebensplanung zu helfen.

Und mit „MINTgrün“ bietet die Technische Universität Berlin (TU) verunsicherten Studienanfängern ein zweisemestriges Orientierungsstudium, um bei der Wahl eines MINT-Studiengangs die richtige Entscheidung zu treffen. Anfang 2014 nutzten rund 180 junge Leute dieses Angebot. Die Hochschule will das Projekt schon bald ausweiten und die Zahl der Teilnehmer erhöhen. Eine gute Möglichkeit zu erfahren, ob ein Studium in den MINT-Bereichen, die richtige Wahl ist, bieten einige Hochschulen mit sogenannten Self-Assessments. Die Ergebnisse dieser Selbsttests, die online durchgespielt werden können, vermitteln Abiturienten einen realistischen Eindruck, ob MINT-Fächer tatsächlich zu ihnen passen oder vielleicht doch nicht.

Intensive finanzielle Förderung

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Einige Hochschulen haben spezielle MINT-Studiengänge für Frauen ins Leben gerufen. (Foto: Colourbox.de)

Wer ein MINT-Studium absolviert, stellt sich großen Herausforderungen. Da bleibt in der Regel nur wenig Zeit, um den knapp bemessenen studentischen Etat aufzubessern. Keine Angst. Es gibt viele attraktive Förderprogramme. So hat zum Beispiel Festo, international tätiger Spezialist für Automatisierungstechnik, den Festo Bildungsfonds aufgelegt. Von dieser Initiative können Studierende aus den Bereichen Chemie, Elektrotechnik, Ingenieurwesen, Mathematik und Informatik profitieren. Im Auswahlverfahren berücksichtigt Festo neben fachlicher Qualifikation bei der Bewerbung um ein Stipendium auch persönliche Faktoren. Das Fördergeld können die Studenten später einkommensabhängig zurückzahlen. Ein weiteres Beispiel ist das Mannheimer Modell Mittelstands-Stipendien. Dahinter stehen mittelständische Unternehmen und die Hochschule Mannheim sowie die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar. Für das Stipendium können sich Studierende der Hochschule Mannheim bewerben. Ein ähnliches Förderprogramm bietet der Maschinenbauer MTU mit der MTU-Studienstiftung.

Ein gewaltiges Angebot

Wer große Leidenschaft für den MINT-Bereich verspürt, hat die Qual der Wahl. Er oder sie kann aus rund 200 Fachrichtungen wählen. Dazu gehören natürlich Klassiker wie Bauingenieurwesen, Naturwissenschaften oder Maschinenbau. Die Angebotspalette wächst kontinuierlich. So gibt es inzwischen zum Beispiel Elektromobilität, Energieverfahrenstechnik, Energiemanagement, Verkehrssystemtechnik oder Medieninformatik. Abiturienten, die sich für MINT begeistern, haben also glänzende Chancen, mit einem MINT-Studium den Grundstein für ihre spätere Karriere mit spannenden Aufgaben zu legen.

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